Der Standort Dragoner Ungerland geht aus Mitgliedern der 1. Vorpommerschen Böllerkompanie des Kreisschützenverband Uecker-Randow des LSB M-V hervor.
Mit der Namensgebung wird an Ludwig Ungerland aus Neuwarp erinnert. Ludwig Ungerland diente im Schicksalsjahr 1806,wie Ferdinand von Schill, im Dragoner-Regiment Ansbach-Bayeuth in Pasewalk. Bei Jena-Auerstedt wurde Ludwig Ungerland von napoleonischen Soldaten gefangen genommen. Ihm gelang die Flucht. In seiner Heimat am Stettiner Haff fand er Kontakt zu Ferdinand von Schill. Schill verteidigte mit seinem Freikorps erfolgreich die Festung Kolberg. Ludwig Ungerland versorgte Schill mit Freiwilligen, darunter auch entflohene und befreite Kriegsgefangene und auch mit materiellen Mitteln. In der Ueckermünder Heide und im Stettiner Raum führte er gegen die napoleonischen Beatzungstruppen Kleinkrieg.
Die Böllerschützen vom Stettiner Haff wollen mit der Wahl des Namens Dragoner Ungerland als einen tapferen Vorpommern erinnern. Es gibt bereits erste vage Vorstellungen über die Nachgestaltung von kleinen historischen Szenen aus dieser Zeit.
Fotos: Böllergeschütz der Schützengilde Ueckermünde-5. August 1810 e. V. Abfeuern beim Hanse-Fest in Anklam , August 2006 ...............Mario Wendel im Gespräch mit Brigadegeneral Daniel – Militärattache’ der Republik Frankreich beim Landesschützenfest des LSV Mecklenburg-Vorpommern, August 2006
Im Rahmen der 44. Ueckermünder Haff-Tage organisierten die Böllerschützen der 1. Vorpommerschen Böllerkompanie des KSV Uecker-Randow ihr viertes Böller- und Kanonierstreffen mit Biwak. Hier klicken um den Bericht mit vielen Fotos zu öffnen!